Ich weiß noch genau, wie ich mein erstes Freebie erstellt habe. Es war eine simple Checkliste zum Thema „Was du vor deinem Website-Relaunch beachten solltest“. Kein Designpreis, kein komplizierter Funnel dahinter – aber es hat funktioniert. Plötzlich landeten neue Menschen auf meiner Seite, haben sich eingetragen, mir geschrieben. Und aus Downloads wurden Gespräche. Und aus Gesprächen? Aufträge.
Ein Freebie kann viel bewegen – wenn du es richtig angehst. In diesem Beitrag zeig ich dir, wie du ein einfaches, aber wirkungsvolles Freebie entwickelst, das wirklich passt – zu dir und zu deinen Wunschkund:innen.
Was ist ein Freebie überhaupt?
Ganz simpel gesagt: Ein Freebie ist ein kleines, kostenloses Angebot, das du online zur Verfügung stellst – meist im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse. Es kann ein PDF sein, ein Video, ein Mini-Kurs, eine Vorlage, eine Checkliste oder ein kurzer Guide.
Das Ziel? Mehrwert bieten – und Vertrauen aufbauen. Du zeigst, dass du Ahnung hast, dass du helfen kannst – und gibst deinen Interessent:innen einen Grund, mit dir in Kontakt zu bleiben.
Was macht ein gutes Freebie aus?
Ein gutes Freebie muss nicht groß sein. Es muss nicht perfekt designt sein. Es muss vor allem ein konkretes Problem lösen.
Das ist der Unterschied zwischen einem netten Giveaway und einem echten Conversion-Booster.
Wenn du z. B. als Texter:in arbeitest, kannst du ein Freebie anbieten wie:
„5 Formulierungen, mit denen du deine Angebotsseite überzeugender machst“.
Oder als Designer:in:
„Der Farben-Guide für dein erstes Business-Branding“.
Kurz, klar, direkt. Nicht „10 Seiten über Design“ – sondern ein Ergebnis, das greifbar ist.
Wie findest du dein Freebie-Thema?
Frag dich: Was fragen mich meine Kund:innen immer wieder?
Was erklär ich ständig?
Welche Fehler sehe ich oft bei meinen Wunschkund:innen?
Genau daraus kann ein perfektes Freebie entstehen. Es ist oft schon da – du musst es nur rausziehen und strukturieren.
Ich hab mein erstes Freebie aus einer E-Mail-Antwort entwickelt, die ich so oft geschrieben hab, dass ich sie irgendwann einfach als PDF aufbereitet habe 😅
Wie wird aus einem Download ein Kunde?
Ein Freebie ist kein Selbstzweck. Es soll Menschen in deine Welt holen. Deshalb ist es wichtig, dass nach dem Download etwas passiert:
Ein Willkommensmail. Eine kurze Vorstellung. Vielleicht eine Mini-Serie mit Tipps.
Oder einfach: ein freundliches „Meld dich, wenn du Fragen hast“.
Du musst keinen Marketing-Funnel mit 27 E-Mails bauen. Aber ein bisschen Beziehungspflege nach dem ersten Kontakt wirkt Wunder.
Tools für dein Freebie – keep it simple
Du brauchst kein teures System. Ein PDF kannst du mit Canva erstellen. Den Versand kannst du z. B. mit MailerLite, Brevo (ehemals Sendinblue) oder Mailchimp automatisieren. Und deine Landingpage? Die geht auch mit Notion, Carrd oder einfach als Unterseite auf deiner Website.
Fang klein an. Das Wichtigste ist, dass du startest. Dein erstes Freebie muss nicht perfekt sein – es muss hilfreich sein.
Ein gutes Freebie ist der Start in eine echte Kundenbeziehung
Wenn du dein Wissen teilst, ziehst du genau die Menschen an, die davon profitieren. Du musst dich nicht verbiegen, keine Rabatte raushauen, keinen Druck aufbauen.
Du gibst etwas – und bekommst Vertrauen zurück.
Und manchmal ist genau das der Anfang einer Zusammenarbeit, die du nie geplant hast.
Also: Welche Frage deiner Zielgruppe könntest du heute schon in ein kleines Freebie packen? Denk nicht zu groß. Denk einfach – und setz es um 😊
Bis bald – mit neuen Kontakten, mehr Sichtbarkeit und einem kostenlosen Türöffner, der wirkt
Dein Alex