Hallo zusammen!
Ich bin’s, Alex – und heute reden wir über etwas, das du dir als Freiberufler auf keinen Fall entgehen lassen solltest: staatliche Förderprogramme.
Viele denken, Fördermittel gibt’s nur für Start-ups mit zehn Mitarbeitern oder Handwerksbetriebe mit Werkstatt. Falsch gedacht! Auch Freiberufler können Fördergelder, Beratungszuschüsse und zinsgünstige Kredite bekommen – man muss nur wissen, wo man suchen muss.
In diesem Artikel zeig ich dir:
✅ Welche Förderprogramme es gibt
✅ Wer sie bekommen kann
✅ Was du tun musst, um sie zu nutzen
✅ Und wie du typische Fehler vermeidest
💡 Warum du dich mit Förderungen beschäftigen solltest
Ganz ehrlich? Ich hab das Thema selbst jahrelang ignoriert – zu kompliziert, zu bürokratisch, zu wenig Zeit.
Bis ich das erste Mal 2.000 € Förderung für ein Coaching bekommen hab – und gemerkt hab:
➡️ Das ist kein Geschenk – das ist dein gutes Recht.
✅ 1. Gründungszuschuss (von der Agentur für Arbeit)
Wenn du aus der Arbeitslosigkeit gründest:
🔹 Bis zu 6 Monate ALG-I + 300 €/Monat Zuschuss
🔹 Verlängerung möglich
💡 Voraussetzungen:
– Businessplan
– Tragfähigkeitsbescheinigung (z. B. IHK)
– Noch kein Start in die Selbstständigkeit erfolgt
📍 Tipp: Frühzeitig beantragen – am besten mit einer Gründungsberatung!
✅ 2. Beratungsförderung über BAFA
🔹 Bis zu 80 % Kostenerstattung für professionelle Beratung
🔹 Max. Förderhöhe: 3.200 € je Beratung
🔹 Auch nach der Gründung möglich!
Themen:
– Businessstrategie
– Online-Marketing
– Digitalisierung
– Finanzen & Controlling
💡 Tipp: Berater muss beim BAFA gelistet sein → Liste gibt’s online
✅ 3. KfW-Förderkredite
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt:
– Gründerkredite
– Investitionskredite
– Innovations- und Digitalisierungskredite
✅ Günstige Zinsen
✅ Tilgungsfreie Anlaufzeit
✅ Auch für Freiberufler & Solo-Selbstständige
💡 Antrag läuft IMMER über eine Hausbank oder Förderbank deines Bundeslands → gut vorbereiten!
✅ 4. Mikrokreditfonds Deutschland
🔹 Speziell für Freiberufler & Kleinstunternehmen
🔹 Kredite zwischen 1.000–25.000 €
🔹 Laufzeit bis 4 Jahre
✅ Für Equipment, Weiterbildung, Marketing etc.
✅ Auch mit schwächerer Bonität möglich
💡 Tipp: Ansprechpartner sind oft regionale Gründerinitiativen oder Wirtschaftsförderungen
✅ 5. Weiterbildungs- und Digitalisierungsgutscheine (je nach Bundesland)
In vielen Bundesländern gibt’s spezielle Programme, z. B.:
🔹 Digitalbonus Bayern
🔹 Weiterbildungsscheck Sachsen
🔹 Förderprogramm „go-digital“ (bundesweit)
🔹 Beratungsförderung NRW, Hessen, Berlin, etc.
💡 Beispiele gefällig?
– Neues MacBook fürs Homeoffice
– SEO-Beratung für deine Website
– Social-Media-Workshop
➡️ In vielen Fällen werden 30–70 % der Kosten übernommen!
✅ 6. Künstler- und Kreativförderungen
Wenn du im kreativen Bereich arbeitest (Design, Text, Musik, Film, etc.), lohnt sich ein Blick auf:
🔹 Kulturförderprogramme (Bund & Länder)
🔹 Stipendien für Selbstständige in der Kulturbranche
🔹 Fördertöpfe von Stiftungen & Verbänden
💡 Tipp: Schau mal bei www.kreativ-bund.de oder bei der KSK (Künstlersozialkasse) – da findest du einiges.
❌ Häufige Fehler bei Förderprogrammen
- Zu spät beantragt → Viele Programme müssen vor der Investition beantragt werden
- Unvollständige Unterlagen → Businessplan, Finanzübersicht, Nachweise
- Keine Beratung genutzt → Es gibt viele kostenlose Beratungsstellen!
- Angst vor Bürokratie → Klar, es ist Papierkram. Aber: Es lohnt sich. Punkt.
🔍 Wo finde ich passende Förderprogramme?
📌 Förderdatenbank des Bundes:
👉 www.foerderdatenbank.de
📌 Existenzgründungsportale der Länder
📌 IHK, HWK oder regionale Wirtschaftsförderungen
📌 Dein Steuerberater – oft unterschätzt als Förder-Insider!
✍️ Meine eigene Förder-Erfahrung
Ich hab mal für ein Business-Coaching 3.000 € gezahlt.
Dank BAFA-Förderung hab ich 80 % zurückbekommen.
Was ich gemacht hab?
✅ Antrag gestellt (mit Hilfe)
✅ Berater ausgesucht (gelistet)
✅ Rechnung eingereicht
✅ Geld kassiert
💡 Ohne die Förderung hätte ich’s mir damals nicht leisten können – und heute läuft mein Business besser denn je.
✅ Förderungen sind kein Bonus – sie sind Teil deiner Strategie
Du musst kein Start-up sein. Keine GmbH gründen. Kein Hightech-Projekt vorlegen.
Auch als ganz „normaler“ Freiberufler hast du Anspruch auf Förderung.
Du musst nur wissen:
💡 Was gibt’s?
🗂️ Was brauchst du?
✍️ Wie beantragst du’s richtig?
💬 Hast du schon mal eine Förderung genutzt? Oder willst du eine beantragen, weißt aber nicht wie? Frag gern in den Kommentaren – ich helfe dir gern auf die Sprünge.
Bis bald – mit Fördermitteln statt Bauchgefühl 💶
Dein Alex