Heute sprechen wir über ein Thema, das vielen Freiberuflern bares Geld sparen kann: Die Umschuldung von Krediten.
Gerade Selbstständige finanzieren oft Investitionen über Kredite – sei es für ein neues Büro, ein Auto oder technische Ausstattung. Doch viele dieser Kredite wurden zu ungünstigen Konditionen abgeschlossen. Durch eine Umschuldung kannst du Zinsen sparen und deine monatliche Belastung senken.
In diesem Artikel erfährst du, wann eine Umschuldung sinnvoll ist, wie du den besten Kredit findest und welche Banken günstige Umschuldungskredite für Freiberufler anbieten.
Was bedeutet Umschuldung?
Umschuldung bedeutet, dass du einen alten Kredit durch einen neuen, günstigeren ersetzt. Dadurch kannst du:
✅ Niedrigere Zinsen sichern.
✅ Deine monatliche Rate senken.
✅ Mehr Flexibilität durch bessere Konditionen erhalten.
💡 Tipp: Falls du mehrere Kredite hast, kannst du sie in einem einzigen Kredit bündeln – das spart oft Zinsen und macht deine Finanzen übersichtlicher!
Wann lohnt sich eine Umschuldung?
Eine Umschuldung kann dir mehrere Vorteile bringen, vor allem wenn:
✅ Die aktuellen Zinsen niedriger sind als bei deinem alten Kredit.
✅ Dein Kredit hohe Gebühren oder schlechte Konditionen hat.
✅ Du mehrere Kredite zusammenlegen möchtest, um nur noch eine Rate zu zahlen.
✅ Du deine monatliche Belastung senken möchtest.
💡 Tipp: Selbst wenn die Zinssätze nur um ein paar Prozent niedriger sind, kann das über die Jahre Tausende Euro sparen!
Welche Kredite lassen sich umschulden?
Nicht jeder Kredit eignet sich für eine Umschuldung, aber in vielen Fällen kannst du:
🔄 Verbraucherkredite (z. B. für Auto, Büroausstattung, Technik) umschulden.
🔄 Geschäftskredite oder Betriebsmittelkredite ablösen.
🔄 Immobilienkredite oder Baufinanzierungen neu verhandeln.
🔄 Kreditkarten- oder Disposchulden in einen günstigeren Ratenkredit umwandeln.
💡 Tipp: Besonders Dispokredite und Kreditkartenschulden sind oft teuer (12–18 % Zinsen) – hier kann eine Umschuldung viel sparen!
Welche Banken bieten Umschuldungskredite für Freiberufler an?
Hier sind einige Banken, die Umschuldungskredite mit guten Konditionen für Selbstständige anbieten:
Bank/Anbieter | Kreditsumme | Zinsen (ca.) | Besonderheiten |
---|---|---|---|
ING Umschuldungskredit | Bis 75.000 € | 3–6 % | Sondertilgungen möglich |
DKB Ratenkredit | Bis 50.000 € | 4–7 % | Auch für Selbstständige |
Commerzbank Umschuldung | Bis 80.000 € | 4–8 % | Flexible Rückzahlung |
Auxmoney (Crowdlending) | Bis 50.000 € | 5–12 % | Finanzierung durch private Investoren |
Smava / Verivox | Bis 120.000 € | 3–10 % | Vergleich verschiedener Banken |
💡 Tipp: Vergleiche die Konditionen genau – oft sind Online-Banken günstiger als Filialbanken!
Wie funktioniert die Umschuldung? Schritt für Schritt
📌 1. Bestehende Kredite analysieren
✅ Prüfe die Restschuld und verbleibende Laufzeit deiner aktuellen Kredite.
✅ Achte auf Vorfälligkeitsentschädigungen – manche Banken verlangen eine Gebühr, wenn du den Kredit vorzeitig ablöst.
✅ Vergleiche deine aktuellen Zinssätze mit den derzeitigen Marktkonditionen.
💡 Tipp: Falls die Vorfälligkeitsentschädigung gering ist, lohnt sich eine Umschuldung oft trotzdem!
📌 2. Angebote für Umschuldungskredite einholen
✅ Nutze Vergleichsportale wie Smava oder Verivox, um die besten Zinssätze zu finden.
✅ Stelle bei Banken oder Online-Kreditplattformen Konditionsanfragen (keine „harten“ Kreditanfragen, die deine Schufa verschlechtern!).
✅ Achte auf Sondertilgungsmöglichkeiten, falls du früher zurückzahlen möchtest.
💡 Tipp: Manche Banken bieten spezielle Umschuldungskredite mit niedrigeren Zinsen als normale Ratenkredite!
📌 3. Alten Kredit ablösen und neuen Kredit nutzen
✅ Sobald dein neuer Kredit bewilligt ist, kannst du den alten Kredit vollständig ablösen.
✅ Falls du mehrere Kredite zusammenfassen möchtest, kannst du sie in einem einzigen neuen Kredit bündeln.
✅ Überprüfe die neue monatliche Rate – sie sollte deine finanzielle Situation verbessern.
💡 Tipp: Falls du mehrere Kredite umschuldest, nutze eine längere Laufzeit, um die monatliche Belastung zu reduzieren.
Welche Alternativen gibt es zur Umschuldung?
Falls du keinen klassischen Umschuldungskredit bekommst oder nach Alternativen suchst, gibt es weitere Möglichkeiten:
✅ 1. Dispokredit in einen Ratenkredit umwandeln
- Falls du regelmäßig dein Geschäftskonto überziehst, kann ein Ratenkredit günstiger sein.
- Dispozinsen liegen oft bei 10–18 %, während Ratenkredite oft nur 3–7 % kosten.
🔎 Wo beantragen?
- ING, DKB, Commerzbank, Sparkassen.
💡 Ideal für: Freiberufler, die ihren teuren Dispo reduzieren wollen.
✅ 2. Crowdlending als Alternative zur Bank
- Falls Banken skeptisch sind, kannst du Kredite von privaten Investoren nutzen.
- Oft flexiblere Bonitätsprüfung als bei klassischen Banken.
🔎 Wo beantragen?
- Auxmoney, Smava, Lendico, Funding Circle.
💡 Ideal für: Selbstständige mit schwankendem Einkommen oder schlechteren Bankkonditionen.
✅ 3. Factoring – Rechnungen verkaufen statt Kredit aufnehmen
- Falls du offene Rechnungen hast, kannst du diese an einen Factoring-Anbieter verkaufen.
- So bekommst du sofort Liquidität, ohne neue Schulden aufzunehmen.
🔎 Wo beantragen?
- Billie, Fundflow, A.B.S. Global Factoring.
💡 Ideal für: Freiberufler mit hohen offenen Rechnungen, die schneller an ihr Geld kommen möchten.
Häufige Fehler bei der Umschuldung
❌ Keine Vergleichsangebote einholen – die Konditionen variieren stark!
❌ Vorfälligkeitsentschädigung nicht berechnen – kann die Ersparnis schmälern.
❌ Zu kurze Laufzeit wählen – das kann die monatliche Belastung erhöhen.
❌ Kein Augenmerk auf Sondertilgungen legen – falls du flexibel zurückzahlen willst.
💡 Tipp: Falls du dir unsicher bist, nutze einen Online-Umschuldungsrechner, um alle Kosten zu vergleichen!
Meine Erfahrungen mit der Umschuldung als Freiberufler
Ich habe selbst erlebt, dass eine gut geplante Umschuldung eine große finanzielle Erleichterung sein kann. Mein wichtigster Tipp:
✅ Vergleiche mindestens drei Angebote – schon kleine Zinsunterschiede sparen viel Geld!
✅ Wenn möglich, alte Kredite mit hoher Zinslast ablösen.
✅ Falls die monatliche Rate zu hoch ist, nutze eine längere Laufzeit für mehr finanzielle Flexibilität.
Mein Fazit
Eine Umschuldung kann Freiberuflern helfen, teure Kredite abzulösen und finanzielle Flexibilität zu gewinnen. Wer sich gut vorbereitet, verschiedene Angebote vergleicht und die richtige Finanzierungsform wählt, kann sich die besten Konditionen sichern.
💬 Hast du schon einmal einen Kredit umgeschuldet? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Schreib es in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Meinung!