Wunschkunden finden: So arbeitest du mit Menschen, die wirklich zu dir passen

Heute reden wir mal über Kunden. Genauer gesagt: Wunschkunden.

Denn ganz ehrlich: Am Anfang meiner Selbstständigkeit hab ich jeden Auftrag angenommen, der kam. Egal ob’s gepasst hat oder nicht.
Was das bedeutet hat?
👉 Stress.
👉 Diskussionen über Preise.
👉 Projekte, die sich gezogen haben wie Kaugummi.

Heute weiß ich: Der Schlüssel zu einem erfolgreichen und entspannten Business liegt nicht in „mehr Kunden“, sondern in den richtigen Kunden.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Wunschkunden findest, definierst – und wie du sie gezielt ansprichst.


🎯 Warum Wunschkunden dein Business retten können

Mit den richtigen Kunden…

✅ hast du weniger Diskussionen
✅ kannst du höhere Preise durchsetzen
✅ fühlst du dich verstanden
✅ macht die Arbeit Spaß
✅ entstehen langfristige Beziehungen

💡 Und das Beste: Du brauchst viel weniger Kunden, wenn sie gut zu dir passen.


🧠 Schritt 1: Wunschkundenprofil erstellen

Stell dir vor, dein perfekter Kunde sitzt dir gegenüber. Wer ist das?

📋 Frag dich:

  • In welcher Branche arbeitet er/sie?
  • Welche Probleme oder Ziele hat er/sie?
  • Wie alt ist er/sie?
  • Woher kommt er/sie (geografisch oder digital)?
  • Wie kommuniziert er/sie (per E-Mail, Zoom, locker, förmlich…)?
  • Wofür ist er/sie bereit, Geld auszugeben?
  • Wie denkt er/sie über Qualität, Zeit, Preis, Zusammenarbeit?

💡 Tipp: Gib der Person einen Namen. „Julia“, 38, Yogastudio-Inhaberin aus Köln. Oder „Timo“, 42, E-Commerce-Unternehmer aus Hamburg.


🔍 Schritt 2: Wo halten sich deine Wunschkunden auf?

Das ist entscheidend für dein Marketing.

👉 Wenn deine Zielgruppe auf Instagram unterwegs ist → dort aktiv werden
👉 Wenn sie regelmäßig Newsletter liest → starte einen
👉 Wenn sie lokal vernetzt ist → geh auf Events, in Coworking Spaces oder Branchentreffen
👉 Wenn sie Google nutzt → arbeite an SEO und Google My Business

💡 Die besten Wunschkunden kommen nicht „zufällig“ – du musst wissen, wo du sie triffst.


💬 Schritt 3: So sprichst du deine Wunschkunden gezielt an

Stell dir vor, du schreibst eine Nachricht oder eine Website nur für diese eine Person. Wie sprichst du?

✅ Klar, lösungsorientiert, direkt
✅ Verstehbar – in der Sprache des Kunden
✅ Mit Fokus auf das, was für ihn oder sie wichtig ist

Beispiel:
Nicht: „Ich biete hochwertige Webentwicklung für KMUs.“
Sondern: „Ich baue dir eine Website, mit der du endlich Anfragen bekommst – statt nur Klicks.“


💼 Schritt 4: Wunschkunden filtern – mit System

Nicht jeder, der dich anschreibt, passt zu dir. Und das ist okay!

👉 Frag im Erstkontakt:

  • Was ist dein Ziel mit dem Projekt?
  • Warum möchtest du gerade jetzt starten?
  • Was ist dir bei der Zusammenarbeit wichtig?

💡 Wenn jemand nur billig, schnell und ohne Kommunikation will → du darfst Nein sagen. Ehrlich.


🚫 Warum du auch mal ablehnen solltest

Ich hab einmal einen Auftrag angenommen, obwohl ich schon beim ersten Zoom-Call Bauchschmerzen hatte.
Ergebnis: 3 Monate Stress, Diskussionen über jede E-Mail, Zahlung am Ende mit Verzögerung.

Heute sag ich:
Lieber eine Woche weniger Umsatz – als drei Monate Ärger.
Und meistens: Sobald du absagst, kommt kurz danach eine bessere Anfrage.


✨ Mein persönlicher Aha-Moment

Ich hab mir irgendwann eine einfache Regel aufgestellt:

„Würde ich mit dieser Person gern einen Kaffee trinken?“
Wenn die Antwort Nein ist – arbeite ich auch nicht mit ihr.

Seitdem:
✅ Bessere Kommunikation
✅ Klarere Erwartungen
✅ Langfristige Kundenbindung
✅ Und vor allem: Mehr Spaß an der Arbeit


✅ Wunschkunden finden ist kein Zufall – sondern Strategie

Wenn du weißt, wer zu dir passt, kannst du gezielt kommunizieren, Angebote gestalten und Nein sagen, wenn es sein muss.

💬 Wie ist es bei dir? Hast du deinen Wunschkunden schon gefunden – oder arbeitest du noch mit jedem, der anfragt? Erzähl’s mir in den Kommentaren!

Bis bald – mit besseren Kunden, besseren Projekten und mehr Energie 💥